🏛️ Notenbanker

Mario Draghi

geb. 1947 · 🇮🇹 Italien

Kurz erklärt

Der EZB-Präsident, der mit drei Worten den Euro rettete: «Whatever it takes».

Draghi war Gouverneur der Banca d'Italia, bevor er 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank wurde – mitten in der Euro-Schuldenkrise. Am 26. Juli 2012 versprach er in London, die EZB werde «alles Notwendige tun», um den Euro zu erhalten. Allein diese Ankündigung beruhigte die Märkte; die Zinsen südeuropäischer Staatsanleihen fielen deutlich.

Unter Draghi führte die EZB Negativzinsen und ein grosses Anleihenkaufprogramm ein. Nach seiner Amtszeit bis 2019 war er 2021–2022 italienischer Ministerpräsident und legte 2024 einen viel beachteten Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU vor.

«Die EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir, es wird genug sein.»

— Mario Draghi, Rede in London, 26. Juli 2012, übersetzt
Lebensdaten
* 3. September 1947
Herkunft
🇮🇹 Italien
Bekannt für
  • EZB-Präsident 2011–2019
  • «Whatever it takes» (2012)
  • Italienischer Ministerpräsident 2021–2022

Porträt zur allgemeinen Information, keine Anlageberatung. Stand: Oktober 2026.