🛢️ Rohstoffe & Energie

Industriemetall

Auch gesucht als: Industriemetalle, Basismetalle, Kupfer, Aluminium, LME

🇬🇧 Englisch
industrial metal / base metal
🇫🇷 Französisch
métal industriel
🇮🇹 Italienisch
metallo industriale
Kurz erklärt

Industriemetalle – auch Basismetalle genannt – sind Metalle, die in grossen Mengen in Bau, Industrie, Stromnetzen und Fahrzeugen verwendet werden. Die wichtigsten sind Kupfer, Aluminium, Zink, Nickel, Blei und Zinn.

Der wichtigste Handelsplatz ist die London Metal Exchange (LME), an der täglich Referenzpreise entstehen; daneben spielen die Comex in New York und die Börse in Shanghai eine grosse Rolle. Kupfer gilt wegen seiner breiten Verwendung als Konjunkturbarometer und trägt den Spitznamen «Dr. Copper». Durch den Ausbau von Stromnetzen, Elektroautos und Rechenzentren rechnen viele Fachleute langfristig mit einer steigenden Nachfrage.

Weil China mehr als die Hälfte vieler Metalle verbraucht, reagieren die Preise empfindlich auf Nachrichten aus der chinesischen Bau- und Industriebranche. Anleger investieren über Minenaktien, Rohstofffonds oder Terminkontrakte. In der Schweiz ist der Rohstoffkonzern Glencore mit Sitz in Baar einer der grossen Produzenten und Händler von Kupfer, Zink und Nickel. Industriemetalle unterscheiden sich von Edelmetallen wie Gold, die vor allem als Wertaufbewahrung dienen.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.