📊 Kennzahlen & Analyse

Konstante Wechselkurse

Auch gesucht als: Währungseffekt, Lokalwährung, Translationseffekt, in Lokalwährungen, CER

🇬🇧 Englisch
constant exchange rates (CER)
🇫🇷 Französisch
taux de change constants
🇮🇹 Italienisch
tassi di cambio costanti
Kurz erklärt

Bei konstanten Wechselkursen rechnen Unternehmen ihre Zahlen mit den Kursen der Vorjahresperiode um. So lässt sich zeigen, wie sich das Geschäft ohne den Einfluss von Wechselkursschwankungen entwickelt hat.

Schweizer Konzerne wie Nestlé, Roche oder Novartis erzielen den grössten Teil ihres Umsatzes im Ausland, berichten aber in Franken. Wertet sich der Franken auf, schrumpfen die in Euro, Dollar oder anderen Währungen erzielten Umsätze bei der Umrechnung – obwohl vor Ort gleich viel verkauft wurde. Diesen reinen Umrechnungseffekt nennt man Translationseffekt. Roche etwa weist Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen (CER) aus, andere sprechen von Wachstum «in Lokalwährungen».

Für Anleger sind beide Sichtweisen wichtig: Die währungsbereinigte Zahl zeigt die operative Leistung, die Zahl in Franken das, was am Ende tatsächlich in der Rechnung steht. Ein starker Franken drückt daher regelmässig auf die ausgewiesenen Ergebnisse Schweizer Exportfirmen, auch wenn diese in Lokalwährungen wachsen. Neben dem Translationseffekt gibt es den Transaktionseffekt, wenn Kosten und Erlöse in verschiedenen Währungen anfallen.

→Zum WährungsrechnerFranken in Euro, Dollar & 30+ Währungen – auch Bitcoin.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.