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Makroökonomie

Auch gesucht als: Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie, Gesamtwirtschaft, Macroeconomics, VWL

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macroeconomics
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macroeconomia
Kurz erklärt

Die Makroökonomie ist der Teil der Volkswirtschaftslehre, der die Wirtschaft als Ganzes untersucht – etwa Wachstum, Inflation, Arbeitslosigkeit, Zinsen und Handelsbilanzen. Die Mikroökonomie betrachtet dagegen einzelne Haushalte, Firmen und Märkte.

Zentrale Grössen sind das Bruttoinlandprodukt, die Teuerung, die Arbeitslosenquote, die Staatsfinanzen und die Leistungsbilanz. Makroökonomen untersuchen, wie diese Grössen zusammenhängen und wie Geld- und Fiskalpolitik sie beeinflussen können. In der Schweiz veröffentlicht das SECO die offiziellen BIP-Schätzungen, das Bundesamt für Statistik die Teuerung, und Institute wie die KOF an der ETH Zürich erstellen Konjunkturprognosen. Die SNB stützt ihre Zinsentscheide auf makroökonomische Analysen.

Für Anleger liefert die Makroökonomie den Rahmen, in dem sich Märkte bewegen. Daten wie Arbeitsmarktberichte, Einkaufsmanagerindizes oder Inflationszahlen können Kurse von Aktien, Anleihen und Währungen kurzfristig stark bewegen, weil sie Erwartungen an die Notenbankpolitik verändern. Langfristig prägen Wachstum, Zinsniveau und Produktivität die Erträge ganzer Anlageklassen. Eine Unternehmensanalyse ohne makroökonomischen Blick bleibt daher oft unvollständig.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.