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Marge

Auch gesucht als: Gewinnmarge, Bruttomarge, EBIT-Marge, Nettomarge, Operating Margin

🇬🇧 Englisch
margin
🇫🇷 Französisch
marge
🇮🇹 Italienisch
margine
Kurz erklärt

Die Marge zeigt, welcher Anteil vom Umsatz als Gewinn übrig bleibt. Eine EBIT-Marge von 20 % bedeutet: Von 100 Franken Umsatz bleiben 20 Franken Betriebsgewinn.

Man unterscheidet verschiedene Stufen: Die Bruttomarge zieht nur die direkten Herstellkosten ab, die EBIT-Marge (operative Marge) zusätzlich Löhne, Verwaltung und Abschreibungen, die Nettomarge auch Zinsen und Steuern. Je nach Branche sind die üblichen Werte sehr verschieden – ein Detailhändler arbeitet mit wenigen Prozent, ein Softwarekonzern oder ein Luxusgüterhersteller mit deutlich höheren Margen.

Für Anleger ist die Entwicklung der Marge oft wichtiger als der Umsatz allein. Steigen die Kosten – etwa für Rohstoffe, Löhne oder Energie – und kann ein Unternehmen sie nicht an die Kundschaft weitergeben, spricht man von Margendruck. Firmen mit hoher Preissetzungsmacht können ihre Margen dagegen auch in schwierigen Zeiten verteidigen.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.