💳 Zahlungsverkehr & Bankgeschäft

Skimming

Auch gesucht als: Kartenbetrug, Kartenkopie, Card Skimming, Kartenmanipulation, Geoblocking

🇬🇧 Englisch
card skimming
🇫🇷 Französisch
skimming
🇮🇹 Italienisch
skimming
Kurz erklärt

Beim Skimming lesen Betrüger mit manipulierten Geräten an Bancomaten oder Kassenterminals die Daten von Zahlungskarten aus und spähen gleichzeitig den PIN aus, um damit Kartenkopien herzustellen.

Typisch sind aufgesetzte Kartenleser auf dem Einführschlitz und versteckte Minikameras oder gefälschte Tastaturen, die die PIN-Eingabe aufzeichnen. Mit den kopierten Magnetstreifendaten werden Duplikate erstellt und damit vor allem in Ländern Geld abgehoben, in denen der Magnetstreifen noch akzeptiert wird. Der Chip auf modernen Karten (EMV-Standard) lässt sich hingegen kaum kopieren, was Skimming in Europa deutlich erschwert hat.

Schweizer Banken haben zusätzlich das Geoblocking eingeführt: Karten sind für Bargeldbezüge und Zahlungen in bestimmten Weltregionen standardmässig gesperrt und können bei Bedarf für eine Reise freigeschaltet werden. Für Karteninhaber gilt: PIN-Eingabe immer mit der Hand abdecken, auffällige Geräte meiden und Kontobewegungen regelmässig prüfen. Bei sorgfältigem Verhalten übernehmen Banken Schäden aus Kartenmissbrauch in der Regel.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.