Synergie
Auch gesucht als: Synergien, Kostensynergien, Umsatzsynergien, Synergy, Synergieeffekte
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Synergien sind die Vorteile, die entstehen, wenn zwei Unternehmen oder Geschäftsbereiche zusammengelegt werden – das Ganze soll mehr wert sein als die Summe seiner Teile.
Man unterscheidet Kostensynergien und Umsatzsynergien. Kostensynergien entstehen, wenn doppelte Strukturen wegfallen: zwei Hauptsitze, zwei Informatiksysteme, überlappende Filialnetze oder ein gemeinsamer, grösserer Einkauf. Umsatzsynergien entstehen, wenn sich Produkte gegenseitig ergänzen und etwa über das Vertriebsnetz des Partners zusätzlich verkauft werden können. Bei grossen Übernahmen nennen Firmen meist ein Synergieziel in Franken oder Dollar, das bis zu einem bestimmten Jahr erreicht werden soll.
Für Anleger sind Synergieziele ein wichtiger Teil der Begründung einer Übernahme, denn sie sollen die bezahlte Übernahmeprämie rechtfertigen. Kostensynergien gelten als verlässlicher, weil das Management sie direkt steuern kann. Umsatzsynergien bleiben dagegen oft hinter den Erwartungen zurück. Ausserdem fallen zuerst Integrationskosten an, etwa für Abfindungen oder die Zusammenlegung von Systemen. Ob eine Fusion gelungen ist, zeigt sich deshalb oft erst nach mehreren Jahren.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.