Cost-Income-Ratio
Auch gesucht als: Aufwand-Ertrag-Verhältnis, Kosten-Ertrags-Verhältnis, CIR, Kosten-Ertrag-Verhältnis, Efficiency Ratio
- 🇬🇧 Englisch
- cost-income ratio
- 🇫🇷 Französisch
- ratio coûts/revenus
- 🇮🇹 Italienisch
- rapporto costi/ricavi
Die Cost-Income-Ratio setzt den Geschäftsaufwand einer Bank ins Verhältnis zu ihrem Ertrag. Je tiefer der Wert, desto effizienter arbeitet das Institut.
Die Kennzahl wird vor allem bei Banken und Vermögensverwaltern verwendet. Sie gibt an, wie viele Rappen ein Institut aufwenden muss, um einen Franken Ertrag zu erzielen. Eine Ratio von 60 % bedeutet: Von 100 Franken Ertrag gehen 60 Franken für Löhne, Informatik, Mieten und übrige Kosten weg. Kreditverluste sind dabei meist nicht eingerechnet. Je nach Geschäftsmodell unterscheiden sich die üblichen Werte stark – Privatbanken haben oft höhere Quoten als Retailbanken.
Banken setzen sich häufig Ziele für die Cost-Income-Ratio und verkünden Sparprogramme, um sie zu senken. Für Anleger ist wichtig, ob eine Verbesserung durch steigende Erträge oder durch Kostensenkungen zustande kommt. Höhere Zinsen etwa steigern den Zinsüberschuss und verbessern die Ratio, ohne dass die Bank effizienter geworden ist.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.