Eigenmittelvorschriften
Auch gesucht als: Eigenkapitalvorschriften, Eigenmittel, Kapitalanforderungen, Basel III, harte Kernkapitalquote
- 🇬🇧 Englisch
- capital requirements
- 🇫🇷 Französisch
- exigences de fonds propres
- 🇮🇹 Italienisch
- requisiti di fondi propri
Eigenmittelvorschriften legen fest, wie viel eigenes Kapital eine Bank im Verhältnis zu ihren Risiken halten muss. Das Kapital dient als Puffer, damit Verluste nicht sofort Kunden oder Steuerzahler treffen.
Grundlage sind die internationalen Basel-III-Regeln. Die wichtigste Kennzahl ist die harte Kernkapitalquote (CET1): das beste Eigenkapital im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiven. Für systemrelevante Banken gelten in der Schweiz strengere Anforderungen als für kleinere Institute.
Nach dem Untergang der Credit Suisse und ihrer Übernahme durch die UBS 2023 schlug der Bundesrat schärfere Regeln vor, unter anderem eine vollständige Kapitalunterlegung der ausländischen Tochtergesellschaften. Für die UBS stehen damit Milliarden an zusätzlichem Kapital auf dem Spiel – was sich direkt auf Dividenden und Aktienrückkäufe auswirken kann.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.