Fremdfinanzierung
Auch gesucht als: Fremdkapital, Eigenkapital, Verschuldung, Verschuldungsgrad, Eigenkapitalquote
- 🇬🇧 Englisch
- debt financing
- 🇫🇷 Französisch
- financement par emprunt
- 🇮🇹 Italienisch
- finanziamento con capitale di terzi
Fremdfinanzierung bedeutet, dass sich ein Unternehmen Geld von aussen leiht – über Bankkredite oder Anleihen. Im Gegensatz dazu stammt Eigenkapital von den Eigentümern, etwa über Aktien oder einbehaltene Gewinne.
Fremdkapital muss verzinst und zurückbezahlt werden, verwässert aber die Aktionäre nicht. Weil Zinsen steuerlich abzugsfähig sind, ist Fremdkapital oft günstiger als Eigenkapital. Eine hohe Verschuldung macht ein Unternehmen jedoch anfälliger für steigende Zinsen und Geschäftseinbrüche.
Wichtige Kennzahlen sind die Eigenkapitalquote (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) und das Verhältnis der Nettoschulden zum EBITDA. Ratingagenturen nutzen sie, um die Bonität eines Unternehmens zu beurteilen.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.