Kontoführungsgebühr
Auch gesucht als: Bankspesen, Spesen, Kontogebühren, Paketpreis, Account Fee
- 🇬🇧 Englisch
- account maintenance fee
- 🇫🇷 Französisch
- frais de tenue de compte
- 🇮🇹 Italienisch
- spese di tenuta conto
Die Kontoführungsgebühr ist der Preis, den eine Bank für das Führen eines Kontos verlangt – meist monatlich oder pro Quartal. Dazu kommen je nach Bank weitere Spesen für Karten und Zahlungen.
Banken bieten oft Paketpreise an: Für einen fixen Betrag sind Privatkonto, Debitkarte, E-Banking und eine Zahl von Zahlungen enthalten, teilweise auch eine Kreditkarte oder ein Sparkonto. Einzeln verrechnet werden dann etwa Papierauszüge, Bargeldbezüge an fremden Automaten, Zahlungen ins Ausland oder Fremdwährungsgeschäfte. Viele Institute verzichten auf die Gebühr, wenn ein Mindestguthaben gehalten wird, die Kundin jung ist oder weitere Produkte wie eine Hypothek oder ein Depot bezogen werden.
Auf das Jahr gerechnet können Bankspesen schnell mehr ausmachen als die Zinsen auf dem Guthaben. Ein Vergleich lohnt sich darum, wobei nicht nur der Grundpreis, sondern auch die Kosten des eigenen Zahlungsverhaltens zählen. Neobanken und digitale Angebote locken mit tiefen oder fehlenden Grundgebühren und verdienen stärker an Wechselkursaufschlägen oder Zusatzleistungen. Gebührenänderungen kündigen Banken gemäss ihren AGB im Voraus an.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.