Social Engineering
Auch gesucht als: Baiting, Enkeltrick, CEO-Betrug, Anlagebetrug, CEO Fraud
- 🇬🇧 Englisch
- social engineering
- 🇫🇷 Französisch
- ingénierie sociale
- 🇮🇹 Italienisch
- ingegneria sociale
Social Engineering bezeichnet Betrugsmethoden, bei denen nicht die Technik, sondern Menschen manipuliert werden. Täter nutzen Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Angst oder Gier aus, um an Geld oder vertrauliche Informationen zu kommen.
Beim Enkeltrick geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte oder Polizisten aus und fordern Bargeld. Beim CEO-Betrug erhält die Buchhaltung einer Firma eine angebliche Anweisung der Geschäftsleitung, dringend eine vertrauliche Zahlung auszuführen. Baiting lockt mit einem Köder, etwa einem «verlorenen» USB-Stick mit Schadsoftware. Beim Anlagebetrug werden hohe, angeblich sichere Renditen versprochen – oft über professionell wirkende Handelsplattformen für Krypto oder Devisen.
Gemeinsam ist allen Varianten der künstlich erzeugte Zeitdruck und die Aufforderung zur Geheimhaltung. Wichtige Schutzmassnahmen sind Rückfragen über einen bekannten, unabhängigen Kanal, das Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungen in Firmen und eine gesunde Skepsis gegenüber unrealistischen Renditeversprechen. Die FINMA führt eine Warnliste mit Anbietern, die ohne Bewilligung auftreten. Ein Blick darauf lohnt sich vor jeder Geldanlage bei unbekannten Firmen.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.