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Big Data

Auch gesucht als: Datenanalyse, Datenmengen, Massendaten, alternative Daten, Data Analytics

🇬🇧 Englisch
big data
🇫🇷 Französisch
mégadonnées (big data)
🇮🇹 Italienisch
big data
Kurz erklärt

Big Data bezeichnet sehr grosse, schnell wachsende und vielfältige Datenmengen, die sich mit herkömmlichen Methoden kaum noch auswerten lassen, sowie die Technologien, mit denen man daraus Erkenntnisse gewinnt.

Typisch für Big Data sind das enorme Volumen, die hohe Geschwindigkeit, mit der neue Daten entstehen, und die Vielfalt der Formate – von Kartenzahlungen und Sensordaten bis zu Texten und Bildern. Ausgewertet werden die Daten mit leistungsfähigen Rechenzentren, Cloud-Diensten und Methoden der künstlichen Intelligenz. Unternehmen nutzen die Erkenntnisse etwa für personalisierte Angebote, Preisgestaltung, Logistik oder die Früherkennung von Ausfällen.

In der Finanzbranche dienen grosse Datenmengen unter anderem der Betrugserkennung, der Kreditprüfung und der Überwachung von Transaktionen. Professionelle Anleger werten zunehmend alternative Daten aus, etwa Satellitenbilder von Parkplätzen oder anonymisierte Kartenumsätze, um Geschäftszahlen früher abzuschätzen. Gleichzeitig wirft Big Data Fragen zum Datenschutz auf: In der Schweiz gilt seit September 2023 das revidierte Datenschutzgesetz. Für Anleger ist die Datenwirtschaft auch ein eigenes Anlagethema, etwa bei Anbietern von Cloud-Infrastruktur.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.