Haushaltsdefizit
Auch gesucht als: Defizit, Budgetdefizit, Staatsdefizit, Haushaltsüberschuss, Neuverschuldung
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- budget deficit
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- déficit budgétaire
- 🇮🇹 Italienisch
- deficit di bilancio
Ein Haushaltsdefizit entsteht, wenn ein Staat in einem Jahr mehr ausgibt, als er einnimmt. Die Lücke muss er mit neuen Schulden finanzieren. Gemessen wird das Defizit meist in Prozent des Bruttoinlandprodukts.
Für die Euroländer gelten die Maastricht-Kriterien: Das Defizit soll höchstens 3 % des BIP betragen, die Staatsverschuldung höchstens 60 %. Viele Länder liegen deutlich darüber. Übersteigt ein Land die Grenze, kann die EU ein Defizitverfahren eröffnen.
Die Schweiz kennt seit 2003 die Schuldenbremse. Sie verlangt, dass der Bund über einen Konjunkturzyklus hinweg nicht mehr ausgibt, als er einnimmt. Anhaltend hohe Defizite können an den Märkten zu steigenden Zinsen und schlechteren Ratings führen.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.