Netto-Neugeld
Auch gesucht als: Nettoneugeld, Neugeld, Net New Money, Nettozufluss Vermögensverwaltung, Net New Assets
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- net new money
- 🇫🇷 Französisch
- nouveaux fonds nets
- 🇮🇹 Italienisch
- nuovi fondi netti
Das Netto-Neugeld zeigt, wie viel Geld Kunden einer Bank oder einem Vermögensverwalter in einer Periode neu anvertraut haben, abzüglich der Abflüsse. Kursgewinne und Währungseffekte zählen nicht dazu.
Zuflüsse entstehen durch neue Kunden oder zusätzliche Einlagen bestehender Kunden, Abflüsse durch Kündigungen, Bezüge oder Wechsel zur Konkurrenz. Die Kennzahl wird oft als Wachstumsrate im Verhältnis zum verwalteten Vermögen zu Beginn der Periode angegeben; Werte von einigen Prozent pro Jahr gelten in der Vermögensverwaltung als solide. Schweizer Vermögensverwalter wie UBS, Julius Bär, Vontobel oder EFG weisen das Netto-Neugeld in ihren Quartals- und Halbjahreszahlen aus.
Für Anleger ist das Netto-Neugeld ein Gradmesser für das Vertrauen der Kundschaft und die Wettbewerbsfähigkeit einer Bank. Anders als das verwaltete Vermögen schwankt es nicht mit den Börsenkursen, sondern zeigt das eigentliche Geschäftswachstum. Starke Abflüsse sind ein Warnsignal – bei der Credit Suisse gingen sie dem Zusammenbruch 2023 voraus. Berichtete Zahlen sollten aber genau gelesen werden, da Banken Zuflüsse unterschiedlich abgrenzen.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.