Pflichtwandelanleihe
Auch gesucht als: Wandelanleihe, Wandelobligation, Pflichtwandel-Vorzugsaktie, Mandatory Convertible, Convertible Bond
- 🇬🇧 Englisch
- mandatory convertible bond
- 🇫🇷 Französisch
- obligation remboursable en actions
- 🇮🇹 Italienisch
- obbligazione a conversione obbligatoria
Eine Pflichtwandelanleihe ist eine Anleihe, die am Ende der Laufzeit zwingend in Aktien des Unternehmens umgewandelt wird. Bis dahin erhält der Anleger einen Zins oder eine feste Dividende.
Bei einer gewöhnlichen Wandelanleihe kann der Anleger wählen, ob er sein Geld zurückhaben oder Aktien beziehen möchte. Bei der Pflichtwandelanleihe entfällt diese Wahl: Er wird in jedem Fall Aktionär. Als Ausgleich ist der Zins meist deutlich höher als bei normalen Anleihen.
Für Unternehmen ist das Instrument eine Art aufgeschobene Kapitalerhöhung. Ratingagenturen werten es oft teilweise als Eigenkapital. Für bestehende Aktionäre bedeutet es eine spätere Verwässerung, weil zusätzliche Aktien entstehen. Eine Variante sind Pflichtwandel-Vorzugsaktien, die in den USA verbreitet sind.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.