Reverse Repo
Auch gesucht als: Repo, Repo-Geschäft, Pensionsgeschäft, Rückkaufvereinbarung, Repurchase Agreement
- 🇬🇧 Englisch
- reverse repo
- 🇫🇷 Französisch
- prise en pension (repo)
- 🇮🇹 Italienisch
- pronti contro termine
Bei einem Repo-Geschäft leiht eine Notenbank den Banken kurzfristig Geld und erhält dafür Wertpapiere als Sicherheit. Nach der vereinbarten Frist wird das Geschäft rückabgewickelt. Aus Sicht der Notenbank, die Geld bereitstellt, spricht man oft vom Reverse Repo.
Repo steht für «Repurchase Agreement», auf Deutsch Pensionsgeschäft: Wertpapiere werden verkauft und gleichzeitig der Rückkauf zu einem festen Preis und Datum vereinbart. Die Differenz entspricht dem Zins. Notenbanken nutzen solche Geschäfte, um die Geldmenge im Bankensystem und die kurzfristigen Zinsen zu steuern.
Die chinesische Notenbank (PBOC) verwendet den Satz für siebentägige Reverse Repos als wichtigsten Leitzins. Auch die SNB und die EZB setzen Repo-Geschäfte ein. Je nach Blickwinkel werden die Begriffe in den Ländern unterschiedlich verwendet – entscheidend ist, ob Geld ins System fliesst oder abgezogen wird.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.