Spesenregelung (SHA, OUR, BEN)
Auch gesucht als: SHA, OUR, BEN, Gebührenteilung, Spesenoption
- 🇬🇧 Englisch
- charge options (SHA, OUR, BEN)
- 🇫🇷 Französisch
- répartition des frais (SHA, OUR, BEN)
- 🇮🇹 Italienisch
- ripartizione delle spese (SHA, OUR, BEN)
Die Spesenregelung legt bei einer Auslandzahlung fest, wer die Bankgebühren trägt: Auftraggeber und Empfänger teilen sie (SHA), der Auftraggeber übernimmt alle (OUR) oder der Empfänger trägt alle (BEN).
An einer internationalen Überweisung sind oft mehrere Banken beteiligt: die Bank des Auftraggebers, die Bank des Empfängers und manchmal eine oder mehrere Korrespondenzbanken dazwischen. Jede kann Gebühren erheben. Bei SHA («shared») bezahlt der Auftraggeber die Spesen seiner eigenen Bank, alle übrigen Kosten trägt der Empfänger. Bei OUR («our») übernimmt der Auftraggeber sämtliche Gebühren, sodass der volle Betrag ankommen sollte. Bei BEN («beneficiary») werden alle Spesen vom überwiesenen Betrag abgezogen.
Im Alltag ist SHA die übliche Wahl, und bei SEPA-Zahlungen in Euro ist ohnehin nur diese Variante vorgesehen. OUR ist sinnvoll, wenn ein Betrag exakt beim Empfänger eintreffen muss – etwa bei einer Rechnung, die vollständig beglichen werden soll. Diese Option ist allerdings meist teurer, und auch bei OUR ziehen manche Zwischenbanken trotzdem Gebühren ab. Wer häufig Geld ins Ausland überweist, vergleicht deshalb neben den Spesen auch den Wechselkurs, den die Bank für die Umrechnung verwendet.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.