Zeichnungsfrist
Auch gesucht als: Zeichnung, zeichnen, Angebotsfrist IPO, Subscription Period, Bookbuilding-Periode
- 🇬🇧 Englisch
- subscription period
- 🇫🇷 Französisch
- période de souscription
- 🇮🇹 Italienisch
- periodo di sottoscrizione
Die Zeichnungsfrist ist der Zeitraum, in dem Anleger bei einer Emission neue Aktien oder Anleihen bestellen («zeichnen») können, bevor die Papiere zugeteilt und an der Börse gehandelt werden.
Bei Börsengängen dauert die Zeichnungsfrist meist rund eine bis zwei Wochen. Institutionelle Anleger zeichnen direkt über die Banken des Konsortiums, Privatanleger in der Regel über ihre Hausbank oder ihren Onlinebroker – sofern diese am Angebot teilnehmen. Bei starker Nachfrage kann die Frist vorzeitig beendet werden, bei schwacher Nachfrage wird sie gelegentlich verlängert oder das Angebot ganz abgesagt.
Wer zeichnet, gibt ein verbindliches Kaufangebot ab, hat aber keine Garantie, die gewünschte Menge zu erhalten. Erst nach Ablauf der Frist werden Ausgabepreis und Zuteilung festgelegt. Auch bei neuen Obligationen von Schweizer Firmen oder Kantonen gibt es Zeichnungsfristen, die oft nur wenige Stunden oder Tage dauern. Danach beginnt der Handel am Sekundärmarkt, etwa an der SIX Swiss Exchange.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.