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Update: Demokraten holen auch den Senat, Nasdaq-Futures liegen 0,9 % im Minus

4. November 2026, 06:26 Uhr · 2 Min. Lesezeit · Redaktion TVinvestment

Die Demokraten gewinnen laut US-Medien nach dem Repräsentantenhaus auch die Mehrheit im Senat. Damit kontrollieren sie beide Kammern des Kongresses. Die US-Futures fallen, der Dollar sinkt auf rund 0,817 Franken.

Update, 06.30 Uhr: Die Demokraten haben laut Prognosen von AP, CNN, NBC und Decision Desk HQ die Mehrheit im Senat errungen. Den entscheidenden 51. Sitz holte Josh Turek in Iowa, wie das Handelsblatt um 04.27 Uhr meldete. Das sind Prognosen, keine amtlichen Ergebnisse. Die Republikaner hielten vor der Wahl 53 der 100 Sitze.

Der Sieg fällt klar aus. Die Demokraten nahmen den Republikanern unter anderem Sitze in North Carolina, Texas, Ohio und Kansas ab. Auch South Carolina ging laut NBC und CBS an die Demokratin Annie Andrews. Im Repräsentantenhaus sehen CNN, NBC und Decision Desk HQ die Partei ebenfalls vorn, Sitzzahlen stehen noch aus. Die Auszählung läuft weiter.

Trump signalisiert Zusammenarbeit und droht mit dem Veto

Donald Trump will das Ergebnis laut Handelsblatt anerkennen. Der «New York Times» sagte er sinngemäss, man werde mit den Demokraten zusammenarbeiten. In der Wahlnacht veröffentlichte er zugleich auf Truth Social das Bild einer roten Mütze mit der Aufschrift «Veto». Das ist eine Anspielung darauf, dass er Gesetze der Demokraten weiterhin blockieren kann.

Die Demokraten erhalten dafür neue Hebel. Sie können im Senat Kabinettsposten und Richter aufhalten, Untersuchungen einleiten und über Trumps Haushaltspläne mitbestimmen. Laut Handelsblatt machten 62 % der Wähler Trumps Politik für die steigenden Preise verantwortlich.

Märkte beruhigen sich etwas, bleiben aber im Minus

Um rund 06.25 Uhr Schweizer Zeit lagen die Futures, also Terminkontrakte, auf den Nasdaq 100 laut Yahoo Finance 0,85 % im Minus. In der Nacht waren es zeitweise rund 1,6 %. Jene auf den S&P 500 verloren 0,65 %, die auf den Dow Jones 0,4 %. Ein Dollar kostete 0,817 Franken, das sind 0,4 % weniger als am Vortag. Der Euro stand bei 0,917 Franken.

Am stärksten reagierte Asien. Der Nikkei lag rund 3,1 % im Minus, Südkoreas Kospi rund 1,7 %. Hinter den Verkäufen steht die Sorge, eine demokratische Mehrheit könne strengere Regeln für KI-Rechenzentren bringen und so den Ausbau bremsen. Die Seoul Economic Daily nennt dieselbe Begründung für die Schwäche der koreanischen Chipwerte. Ob solche Regeln kommen, ist offen.

Historisch fällt die Bilanz nach Zwischenwahlen günstig aus, der erste Tag sagt aber wenig. Laut einer Auswertung von Admirals lag der S&P 500 seit 1950 zwölf Monate nach einer Zwischenwahl in allen 19 Fällen höher.

Quellen

  1. +++ US-Midterms +++: Demokraten gewinnen auch Mehrheit im Senat (04.11.2026) – Handelsblatt
  2. US-Parlamentswahlen: Schwere Niederlage für Trumps Republikaner bei Kongresswahl (04.11.2026) – Handelsblatt/dpa
  3. US-Börsen: Märkte fürchten Sieg der Demokraten – Nikkei stürzt ab, US-Futures fallen (04.11.2026) – Handelsblatt
  4. KOSPI Falls Below 5,600 as U.S. Midterm Results Rattle Markets (04.11.2026) – Seoul Economic Daily
  5. US Midterms Night: US500, US100, Dollar and Gold Outlook (21.10.2026) – Admirals

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Er dient der Information und ist keine Anlageberatung.