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Nach den Midterms: Demokraten nehmen Musks Firmen ins Visier, SpaceX und Tesla drohen Untersuchungen

7. November 2026, 09:25 Uhr · 2 Min. Lesezeit · Redaktion TVinvestment

Elon Musk hat bei den US-Zwischenwahlen auf die Republikaner gesetzt und verloren. Mit der neuen Mehrheit im Kongress wollen die Demokraten Staatsaufträge, Subventionen und Musks Rolle in der Regierung durchleuchten. Auch in Texas wird das Umfeld für SpaceX rauer.

Musk war der grösste Einzelspender dieser Zwischenwahlen. Laut Bundesunterlagen, die die Organisation OpenSecrets ausgewertet hat und über die der US-Radiosender NPR berichtet, flossen mehr als 445 Mio. Dollar (CHF 365 Mio.) an republikanische Kandidaten und Gruppen. Mindestens 225 Mio. Dollar (CHF 185 Mio.) davon gingen nach Texas. Dort verloren Gouverneur Greg Abbott und Senatskandidat Ken Paxton. Die Demokraten gewannen beide Kammern des Kongresses.

An der Börse reagierten Musks Firmen am Mittwoch deutlich. Laut der Nachrichtenagentur Reuters fiel die SpaceX-Aktie zeitweise um 5,5 %, Tesla um 5,1 %. NPR nennt für den Handelstag ein Minus von fast 4 % und 3 %, obwohl der Gesamtmarkt an diesem Tag zulegte.

Staatsaufträge und Doge im Fokus

Robert Garcia, der künftige Vorsitzende des Aufsichtsausschusses im Repräsentantenhaus, riet den Republikanern und ihren Verbündeten laut Reuters, sich schon einmal Anwälte zu nehmen. Im Zentrum stehen Regierungsaufträge und Subventionen. Während der vier Monate, in denen Musk die Effizienzbehörde Doge leitete, erhielt er laut NPR Staatsaufträge über mindestens 6,3 Mrd. Dollar (CHF 5,2 Mrd.). Seither kamen nach Angaben der Gruppe Democracy Defenders Fund mindestens weitere 10 Mrd. Dollar (CHF 8,2 Mrd.) hinzu.

Die Demokraten wollen klären, ob Musk seinen Einfluss zugunsten seiner Firmen genutzt hat. Der Abgeordnete James Walkinshaw verlangt, dass Musk unter Eid über Doge aussagt. Senator Chris Coons will auch Musks Kontakte zu Russland zum Thema machen. Weitere Punkte sind laut Reuters die Einschränkungen der Satellitenverbindungen für das ukrainische Militär und der Stellenabbau in Bundesbehörden. Bereits im Oktober hatte Senator Richard Blumenthal angekündigt, im Fall eines Wahlsiegs zu ermitteln, wie die Washington Post berichtete.

Texas wird zum Risiko für die KI-Pläne

Besonders heikel ist die Lage in Texas, wo Tesla, SpaceX und weitere Musk-Firmen ihren Sitz haben. Die neu gewählte Gouverneurin Gina Hinojosa fordert laut Reuters einen sofortigen Stopp für neue Rechenzentren, bis der Schutz der Anwohner verbessert ist, und ein Ende der Steuererleichterungen. Zudem lehnt sie den möglichen Verkauf eines staatlichen Küstenparks an SpaceX für den Ausbau des Weltraumbahnhofs Boca Chica ab.

Das trifft einen Kern der Wachstumsstory. SpaceX will seine KI-Rechenleistung bis Ende Jahr auf bis zu 3 Gigawatt fast verdoppeln und im kommenden Jahr auf 13 Gigawatt ausbauen. Verzögerungen könnten laut Reuters Musks Umsatzziele gefährden. Musk selbst reagierte auf X mit Spott: Rechenzentren im Weltraum wirkten im Moment ziemlich attraktiv, schrieb er sinngemäss.

Quellen

  1. Musk zählt zu den grössten Verlierern der US-Kongresswahlen (07.11.2026) – cash.ch / Reuters
  2. Elon Musk will face scrutiny from Democrats after midterms (04.11.2026) – NPR
  3. Elon Musk could face congressional investigations if Democrats win (23.10.2026) – Washington Post / Philadelphia Inquirer

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Er dient der Information und ist keine Anlageberatung.