SMI fällt um 0,4 % auf 14 743 Punkte: Schwergewichte geben nach, Burckhardt springt um 12 %
Der Schweizer Leitindex hat den Dienstag mit einem Minus von 0,4 % beendet. Zweifel an den KI-Investitionen, der schwankende Ölpreis und die Vorsicht vor den US-Zwischenwahlen drückten auf die Stimmung. ABB und Lonza hielten dagegen.
Der SMI schloss am 3. November bei 14 743 Punkten, 0,4 % tiefer als am Vortag. Der breite SPI gab um 0,3 % auf rund 20 811 Punkte nach, der SMIM mit den mittelgrossen Werten um 0,2 % auf 3224 Punkte. An der Frankfurter Börse sah es ähnlich aus: Der Dax ging mit einem Minus von 0,45 % bei 25 865 Punkten aus dem Handel, nachdem er zwischenzeitlich wieder über 26 000 Punkte gestiegen war.
Roche belastet, ABB legt zu
Alle drei Schwergewichte endeten laut cash.ch im Minus. Am stärksten traf es Roche mit einem Rückgang von 1,6 %. Nestlé und Novartis gaben nur wenig nach. Die rote Laterne unter den grossen Titeln trugen Logitech mit minus 2,8 % und Geberit mit minus 2,2 %. Die Geberit-Zahlen galten als solide, doch nach dem starken Lauf nahmen Anleger Gewinne mit. Auch DSM-Firmenich fiel um 2,2 %, Sika um 0,9 %.
Gegen den Trend stiegen ABB um 1,6 % und Lonza um 0,6 %. Damit waren sie die wichtigsten Stützen im SMI.
Grosse Ausschläge in der zweiten Reihe
Am breiten Markt lagen Gewinner und Verlierer weit auseinander. Burckhardt Compression schoss um 12,2 % nach oben, weil der Auftragseingang im ersten Halbjahr die Erwartungen übertraf und die Jahresziele bestätigt wurden. Basilea legte um 4,1 % zu, Aryzta um 2,4 %, Rieter um 2,3 % und Clariant nach frühen Verlusten um 1,4 %.
Auf der anderen Seite fiel Bajaj Mobility um 13,8 %, liegt seit Jahresbeginn aber immer noch rund 148 % im Plus. AMS Osram verlor 4,7 %, weil die KI-Begeisterung weiter nachlässt. Sonova gab nach einer Abstufung durch die UBS auf «Neutral» um 1,3 % nach, Galderma nach dem überraschenden Abgang des Finanzchefs ebenfalls um 1,3 %.
Blick auf Öl und Wahlnacht
Beim Öl gab es einen unruhigen Tag: Die Nordseesorte Brent stieg zunächst über 107 Dollar (CHF 88) und fiel nach einem Bericht über Fortschritte bei einer Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran zeitweise auf rund 100,80 Dollar (CHF 83). Zuletzt lag sie laut Handelsblatt bei etwa 104 Dollar (CHF 85).
An der Wall Street zeigte sich nach der Eröffnung ein geteiltes Bild: Der Dow Jones verlor rund 0,7 %, der Nasdaq-Index gewann rund 0,8 %, nachdem er am Montag in die Korrektur gerutscht war. Apple gab rund 3 % nach. Ein von cash.ch zitierter Analyst wies darauf hin, dass eine geteilte Regierung an den Märkten meist positiv gesehen werde, weil sie neue Gesetze erschwert.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Er dient der Information und ist keine Anlageberatung.