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Update: Wall Street schliesst gemischt, Chipindex steigt um 4,2 %: Nasdaq verliert in der Woche 3,4 %

6. November 2026, 18:26 Uhr · aktualisiert 22:24 Uhr · 2 Min. Lesezeit · Redaktion TVinvestment

Nach dem schwersten Tag seit April 2025 greifen Anleger am Freitag bei Chipwerten wieder zu. Der Nasdaq schliesst 1,1 % höher, der Dow Jones verliert 0,5 %. Auf Wochensicht bleibt ein deutliches Minus.

Update, 22.25 Uhr: Die US-Börsen haben den Freitag uneinheitlich beendet. Der Nasdaq Composite schloss 1,1 % höher bei 24 579 Punkten, der S&P 500 gewann 0,3 % auf 7377 Punkte. Der Dow Jones fiel um 0,5 % auf 51 286 Punkte. Der Philadelphia Semiconductor Index legte 4,2 % zu. Auf Wochensicht verlor der Nasdaq 3,4 %, der S&P 500 2,7 % und der Dow 0,9 %. Der Chipindex liegt 12,1 % unter dem Stand vom Freitag der Vorwoche. Laut Yahoo Finance war es für S&P 500 und Nasdaq die schwächste Woche seit Anfang Juni. AMD stieg im Handelsverlauf um rund 10 %, Intel um fast 6 %.

Der Handel am Nachmittag

Am frühen Abend stabilisierten sich die US-Börsen nach dem Ausverkauf vom Donnerstag. Gegen 18.25 Uhr Schweizer Zeit notierte der Nasdaq Composite bei rund 24 690 Punkten, 1,5 % höher als am Vortag. Der S&P 500 gewann 0,9 % auf rund 7417 Punkte, der Dow Jones lag mit 0,1 % kaum im Plus. Am stärksten erholten sich die Halbleiter: Der Philadelphia Semiconductor Index stieg um rund 4,1 %. Nvidia legte um 3,6 % auf rund 188 Dollar (CHF 154) zu.

Die Erholung ist bisher klein im Vergleich zum Schaden. Der Nasdaq Composite hatte am Donnerstag 5,5 % verloren, das Plus vom Freitag macht davon gut ein Viertel wett. Der Chipindex war laut Bloomberg um 12 % eingebrochen, so stark wie seit März 2020 nicht mehr. Er lag damit mehr als 38 % unter seinem Höchststand vom 22. Juni. Der Nasdaq 100 lag fast 15 % unter seinem Rekord vom 6. Oktober.

Starke Jobdaten stören die Käufer nicht

Der Rückkauf läuft gegen den Gegenwind der Anleihen. Die überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten haben die Erwartung gefestigt, dass die US-Notenbank Fed im Dezember die Zinsen erhöht. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe lag bei rund 4,85 %, nach 4,84 % am Vortag. Pimco-Ökonomin Tiffany Wilding sagte gegenüber Bloomberg, sie bleibe bei ihrer Erwartung einer Zinserhöhung im Dezember, und auch im März sei ein weiterer Schritt möglich. Das Handelsblatt nennt die tieferen Einstiegspreise als Grund für die Käufe. Das Angstbarometer VIX fiel von 28,18 auf rund 24,4 Punkte.

Goldman sieht Panik auf extremem Niveau

Händler von Goldman Sachs melden laut Bloomberg, ihr Panikmass für US-Aktien habe einen Extremwert erreicht. Solche Stände hätten in der Vergangenheit auf mittlere Sicht eine kräftige Erholung angezeigt. Andere bleiben vorsichtig. Greg Taylor, Anlagechef von PenderFund Capital Management, fühlte sich laut Bloomberg an 2001 und 2008 erinnert. Er hält die Bewegung aber für nötig, weil KI einen zu grossen Teil des Marktes eingenommen habe. Marta Norton, Chefstrategin von Empower, sagte, sie möge Ausverkäufe eigentlich, sei derzeit aber zurückhaltender.

Quellen

  1. Stock market today: Nasdaq and S&P 500 rebound, Dow slips to cap bruising week for AI stocks (06.11.2026) – Yahoo Finance
  2. Anleger greifen nach Ausverkauf bei Tech zu – US-Börsen im Plus (06.11.2026) – Handelsblatt
  3. Anlagechef nach Abverkauf an US-Börsen: «Fokus auf KI war einfach zu stark» (06.11.2026) – cash.ch / Bloomberg
  4. Goldman US Stock Panic Gauge Hits Extreme, Signaling Rebound (06.11.2026) – Bloomberg
  5. Multiple Fed Rate Hikes Reasonable, Pimco's Wilding Says (06.11.2026) – Bloomberg
  6. Warum sind die Börsen rund um den Globus eingebrochen? (06.11.2026) – SRF

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Er dient der Information und ist keine Anlageberatung.