Callgeld
Auch gesucht als: Call-Geld, kündbares Geld, Geld auf Abruf, Call Money, Callgeldanlage
- 🇬🇧 Englisch
- call money / call deposit
- 🇫🇷 Französisch
- argent au jour le jour (dépôt call)
- 🇮🇹 Italienisch
- deposito call
Callgeld ist Geld, das ohne feste Laufzeit bei einer Bank angelegt wird und mit einer kurzen Kündigungsfrist – meist ein bis zwei Arbeitstage – jederzeit zurückgefordert werden kann.
Im Unterschied zum Festgeld ist der Zins beim Callgeld nicht für eine bestimmte Dauer fixiert, sondern wird laufend an die Lage am Geldmarkt angepasst. Steigen die kurzfristigen Zinsen, profitiert der Anleger rasch davon; fallen sie, sinkt auch sein Ertrag. Callgeld wird vor allem von Unternehmen, institutionellen Anlegern und vermögenden Privatkunden genutzt, oft ab einem höheren Mindestbetrag.
Auch unter Banken spielt Callgeld eine Rolle: Sie leihen sich gegenseitig Mittel auf Abruf, um ihre Liquidität zu steuern. Für Anleger ist Callgeld eine Möglichkeit, flüssige Mittel kurzfristig verzinst zu parkieren, ohne sich auf eine Laufzeit festzulegen. Der Zins liegt meist etwas unter dem von Festgeld mit längerer Laufzeit, weil die Bank weniger Planungssicherheit hat.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.