Defensive Aktie
Auch gesucht als: defensive Aktien, Defensivwerte, Basiskonsum, Consumer Staples, Defensive Stocks
- 🇬🇧 Englisch
- defensive stock
- 🇫🇷 Französisch
- valeur défensive
- 🇮🇹 Italienisch
- titolo difensivo
Defensive Aktien stammen von Unternehmen, deren Umsätze und Gewinne auch in einer Rezession relativ stabil bleiben, weil ihre Produkte immer gebraucht werden.
Typische Branchen sind Nahrungsmittel und Basiskonsum, Gesundheit und Pharma, Versorger sowie Telekommunikation. Ob die Wirtschaft wächst oder schrumpft: Menschen kaufen Lebensmittel, nehmen Medikamente und telefonieren. Der Schweizer Aktienmarkt gilt als vergleichsweise defensiv, weil Schwergewichte wie Nestlé, Novartis und Roche dazu zählen; auch Swisscom ist ein klassischer Defensivwert.
In unsicheren Zeiten schichten Anleger oft in defensive Titel um, die dann besser abschneiden als der Gesamtmarkt. In starken Aufschwüngen hinken sie dagegen häufig hinterher. Defensiv heisst zudem nicht risikolos: Auch ein Nahrungsmittelkonzern kann Marktanteile verlieren, und hohe Bewertungen machen Defensivwerte empfindlich auf steigende Zinsen, weil Anleger sie dann mit Obligationen vergleichen. Ihr Beta liegt meist unter 1.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.