Rückstellungen für Währungsreserven
Auch gesucht als: Währungsreserven, Devisenreserven, Rückstellungen SNB, Eigenkapital SNB, Currency Reserves
- 🇬🇧 Englisch
- provisions for currency reserves
- 🇫🇷 Französisch
- provisions pour réserves monétaires
- 🇮🇹 Italienisch
- accantonamenti per le riserve monetarie
Die Rückstellungen für Währungsreserven sind der wichtigste Teil des Eigenkapitals der Nationalbank. Sie sollen sicherstellen, dass die SNB genügend Reserven hat, um ihre geldpolitischen Aufgaben auch nach Verlusten zu erfüllen.
Bevor die SNB einen Gewinn ausschüttet, weist sie einen Teil davon diesen Rückstellungen zu. Die Höhe der Zuweisung orientiert sich am Wachstum der Schweizer Wirtschaft, gemessen am nominellen Bruttoinlandprodukt, wobei eine Mindestzuweisung gilt. So wachsen die Reserven ungefähr im Gleichschritt mit der Volkswirtschaft. Erst was nach dieser Zuweisung übrig bleibt, fliesst in die Ausschüttungsreserve und steht für Zahlungen an Bund und Kantone zur Verfügung.
Die Währungsreserven selbst – Devisenanlagen in Euro, Dollar und anderen Währungen sowie Gold – sind für die SNB ein zentrales Instrument: Mit ihnen kann sie am Devisenmarkt eingreifen, etwa um eine übermässige Aufwertung des Frankens zu bremsen. Gerade weil diese Bestände sehr gross sind, kann der Jahresgewinn um Dutzende Milliarden Franken schwanken. Die Rückstellungen bilden dafür einen Puffer und stärken das Vertrauen in die Nationalbank.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.