Rückzugsbedingungen
Auch gesucht als: Kündigungsfrist, Zinsabzug, Rückzugskommission, Rückzugslimite, Bezugslimite
- 🇬🇧 Englisch
- withdrawal conditions
- 🇫🇷 Französisch
- conditions de retrait
- 🇮🇹 Italienisch
- condizioni di prelevamento
Rückzugsbedingungen legen fest, wie viel Geld von einem Spar- oder Anlagekonto in welcher Zeit ohne Voranmeldung bezogen werden darf und was gilt, wenn grössere Beträge sofort benötigt werden.
Typisch ist eine Rückzugslimite: Bis zu einem bestimmten Betrag pro Monat oder Jahr ist das Geld frei verfügbar. Für höhere Bezüge gilt eine Kündigungsfrist, je nach Konto zum Beispiel ein bis sechs Monate. Wer früher über das Geld verfügen will, zahlt eine Rückzugskommission in Prozent des zu viel bezogenen Betrags oder muss einen Zinsabzug hinnehmen. Viele Banken verzichten auf die Kommission, wenn das Geld bei ihnen bleibt, etwa für einen Wertschriftenkauf oder eine Hypothekarrückzahlung.
Die Bedingungen stehen in den Konto-Reglementen und können je nach Bank und Kontoart stark abweichen. Sie sind ein Grund, warum Spar- und Anlagekonten höher verzinst werden als ein Privatkonto: Die Bank kann mit dem Geld länger planen. Für die Notreserve eignet sich darum ein Konto mit grosszügiger Limite, während längerfristig nicht benötigtes Geld auch auf Konten mit strengeren Regeln liegen kann.
Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.