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Berkshire Hathaway: Betriebsgewinn sinkt um 5,8 %, Rückkäufe von 9,6 Mrd. Dollar (CHF 7,9 Mrd.)

7. November 2026, 14:24 Uhr · 2 Min. Lesezeit · Redaktion TVinvestment

Der Konzern von Greg Abel hat im dritten Quartal operativ weniger verdient, vor allem wegen des schwächeren Versicherungsgeschäfts. Gleichzeitig kaufte Berkshire Hathaway so viele eigene Aktien zurück wie noch nie in einem Quartal.

Berkshire Hathaway hat am Samstag, 7. November, die Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Der Betriebsgewinn sank laut Mitteilung auf 12,7 Mrd. Dollar (CHF 10,4 Mrd.). Ein Jahr zuvor waren es 13,5 Mrd. Dollar (CHF 11,1 Mrd.) gewesen, das entspricht einem Rückgang von 5,8 %. Über die ersten neun Monate liegt der Betriebsgewinn mit 37,0 Mrd. Dollar (CHF 30,3 Mrd.) aber noch 8,0 % über dem Vorjahr. Der Reingewinn erreichte im Quartal 22,1 Mrd. Dollar (CHF 18,1 Mrd.), darin enthalten sind Anlagegewinne von 9,4 Mrd. Dollar (CHF 7,7 Mrd.).

Versicherung bremst, Bahn und Industrie wachsen

Belastet hat vor allem das Versicherungsgeschäft. Der Gewinn aus dem eigentlichen Versicherungsgeschäft, also aus Prämien abzüglich Schäden und Kosten, brach laut dem Finanzportal 24/7 Wall St. um 42,9 % ein. Die Erträge aus den Kapitalanlagen der Versicherer gingen um 14,1 % zurück. Zugelegt haben dagegen die Eisenbahn BNSF, die Energiesparte sowie die Industrie-, Dienstleistungs- und Detailhandelsfirmen des Konzerns.

Rückkäufe auf Rekordhöhe

Auffällig ist der Rückkauf eigener Aktien. Berkshire gab im dritten Quartal rund 9,6 Mrd. Dollar (CHF 7,9 Mrd.) dafür aus, so viel wie noch nie in einem Quartal. Der bisherige Rekord von rund 9,3 Mrd. Dollar stammte aus dem dritten Quartal 2020. Im zweiten Quartal 2026 waren es erst rund 4,5 Mrd. Dollar (CHF 3,7 Mrd.) gewesen. Am meisten kaufte der Konzern im September. Die B-Aktien erwarb er im Schnitt zu 503,68 Dollar (CHF 413). Nach den Regeln von Berkshire genehmigt der Konzernchef Rückkäufe nur, wenn er die Aktie unter ihrem inneren Wert sieht, also unter dem geschätzten tatsächlichen Wert des Unternehmens.

Die B-Aktie schloss am Freitag bei 570,89 Dollar (CHF 468) und damit gut 13 % über dem durchschnittlichen Rückkaufpreis. Am Mittwoch hatte sie mit 579,09 Dollar (CHF 475) einen Rekord erreicht. Seit Jahresbeginn liegt sie rund 13,6 % im Plus.

Weniger Bargeld auf der Seite

Die Bargeldreserve, auf die Anleger besonders achten, ist weiter geschrumpft. Die Versicherungen und übrigen Geschäfte hielten Ende September laut 24/7 Wall St. 352,3 Mrd. Dollar (CHF 289 Mrd.) in bar und in kurzfristigen US-Staatspapieren, wenn man im Oktober abgewickelte Käufe solcher Papiere berücksichtigt. Ende Juni waren es noch 364,7 Mrd. Dollar (CHF 299 Mrd.) gewesen. In den ersten neun Monaten kaufte Berkshire Aktien für 41,8 Mrd. Dollar (CHF 34,3 Mrd.) und verkaufte solche für 30,6 Mrd. Dollar (CHF 25,1 Mrd.). Dazu kamen die Übernahmen von OxyChem und des Hausbauers Taylor Morrison.

Unter Druck steht derweil die grösste neue Wette von Abel. Der Anteil an Alphabet war laut dem Portal Le Private Banker Ende Oktober noch rund 29,6 Mrd. Dollar (CHF 24,3 Mrd.) wert. Anfang August waren es rund 40 Mrd. Dollar (CHF 33 Mrd.) gewesen. Wie viele Alphabet-Aktien Berkshire Ende September hielt, wird erst Mitte November bekannt.

Quellen

  1. Warren Buffett's Berkshire Just Spent a Record $9.6 Billion Buying Its Own Stock (07.11.2026) – 24/7 Wall St.
  2. Berkshire Hathaway Reports Nov. 7 With Its Stock at a Record. Its Cash Pile Is the Number to Watch. (05.11.2026) – Barron's / Yahoo Finance
  3. Berkshire's Alphabet Stake Sheds About a Quarter of Its Value After Record Rout (06.11.2026) – Le Private Banker

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Er dient der Information und ist keine Anlageberatung.