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Siemens Healthineers dämpft die Erwartungen: Gewinn je Aktie dürfte 2026/27 bestenfalls stagnieren

5. November 2026, 07:25 Uhr · 2 Min. Lesezeit · Redaktion TVinvestment

Der Medizintechnik-Konzern blickt zurückhaltend auf das neue Geschäftsjahr. Umsatz und Gewinn je Aktie sollen weniger zulegen, als Analysten erwartet hatten. Auch die Dividende bleibt hinter den Hoffnungen zurück.

Siemens Healthineers rechnet für das Geschäftsjahr 2026/27, das Ende September endet, mit einem vergleichbaren Umsatzplus von 4 bis 5 %. Analysten hatten 5,5 % erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 2,20 bis 2,40 Euro (CHF 2,02 bis 2,20) erreichen, nach 2,42 Euro (CHF 2,22) im abgelaufenen Jahr. Selbst das obere Ende der Spanne liegt damit knapp unter dem Vorjahreswert. Der Analystenschnitt lag bei 2,37 Euro (CHF 2,17). Die Zahlen wurden am 5. November veröffentlicht.

Starkes Schlussquartal, schwache Labordiagnostik

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 wuchs der Umsatz vergleichbar um 4 % auf 23,63 Mrd. Euro (CHF 21,7 Mrd.). Das ist das obere Ende der im Sommer gesenkten Zielspanne. Nominal, also ohne Bereinigung um Währungs- und Portfolioeffekte, betrug das Plus nur 1,1 %. Der Nettogewinn stieg um 3,5 % auf 2,2 Mrd. Euro (CHF 2 Mrd.). Der bereinigte Gewinn je Aktie erfüllte die eigenen Ziele.

Im vierten Quartal legte der Umsatz vergleichbar um 5,9 % auf knapp 6,8 Mrd. Euro (CHF 6,2 Mrd.) zu. Die Bildgebung wuchs zweistellig, auch weil sich Umsätze aus dem dritten ins vierte Quartal verschoben hatten. Der Konzern hatte dies angekündigt. Die Präzisionstherapie, zu der Varian gehört, wuchs um 4,8 %. Die Labordiagnostik schrumpfte dagegen erneut. Die bereinigte Betriebsmarge (Ebit-Marge) sank um 1,5 Prozentpunkte auf 15,9 %. Belastend wirkten Währungseffekte sowie Rückstellungen für Rechts- und Produktrisiken in der Bildgebung, gestützt hatten Sondereffekte aus Pensionsplänen und Zollrückerstattungen.

Dividende stabil, Diagnostik wird abgetrennt

Die Aktionäre erhalten unverändert 1 Euro (92 Rappen) je Aktie. Experten hatten laut Reuters 5 Cent (5 Rappen) mehr erwartet. Die Aktie hatte am Mittwoch um rund 3,5 % auf 44,85 Euro (CHF 41,16) zugelegt.

Konzernchef Bernd Montag kündigte zudem an, das margenschwache Diagnostikgeschäft auszugliedern. Es soll unter der Marke Olyrian Diagnostics bis Mitte 2028 vollständig eigenständig werden. Ausserdem will sich Healthineers nächstes Jahr von Siemens lösen und den Namen Siemens ablegen.

Quellen

  1. Siemens Healthineers rechnet allenfalls mit stagnierendem Gewinn (05.11.2026) – cash.ch / Reuters
  2. Siemens Healthineers mit vorsichtigem Ausblick (05.11.2026) – finanzen.net / dpa-AFX
  3. Siemens Healthineers rechnet bei Wachstum mit weniger Gewinn (05.11.2026) – finanzen.net

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Er dient der Information und ist keine Anlageberatung.