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Wohnimmobilienpreisindex

Auch gesucht als: Immobilienpreise, Transaktionspreisindex, Häuserpreise, IMPI, Hauspreisindex

🇬🇧 Englisch
residential property price index
🇫🇷 Französisch
indice des prix de l'immobilier résidentiel
🇮🇹 Italienisch
indice dei prezzi degli immobili residenziali
Kurz erklärt

Ein Wohnimmobilienpreisindex misst, wie sich die Preise von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen über die Zeit entwickeln. Er beruht meist auf tatsächlich abgeschlossenen Verkäufen.

Weil keine Wohnung der anderen gleicht, verwenden die Statistiker sogenannte hedonische Verfahren: Sie rechnen Unterschiede bei Lage, Grösse, Alter und Ausstattung heraus, damit nur die reine Preisveränderung übrig bleibt. In der Schweiz veröffentlicht das Bundesamt für Statistik vierteljährlich den Wohnimmobilienpreisindex (IMPI), der auf Hypothekardaten von Banken beruht. Daneben gibt es private Indizes von Beratungsfirmen. In den USA ist der Case-Shiller-Index bekannt.

Die Immobilienpreise sind für die Finanzstabilität wichtig, weil ein grosser Teil der Bankkredite aus Hypotheken besteht. Die SNB und die FINMA beobachten deshalb genau, ob sich Ungleichgewichte aufbauen. Für Anleger sind die Indizes relevant bei Immobilienfonds und Immobilienaktien, für Haushalte bei der Frage, ob sich der Kauf eines Eigenheims lohnt.

Allgemeine Erklärung, keine Anlageberatung.